4. Klasse Volksschule und dann?

Erfahrungsbericht als Elternteil (von Doris Frühwirth):

Nach dem Elternsprechtag in der Volksschule stellte sich die Frage: Gymnasium oder Hauptschule? Wenn Hauptschule, welche? Die Musikhauptschule war ein Thema für uns Eltern, nicht jedoch für unseren Sohn, er wollte mit seinem Freund ins Gymnasium gehen. Tatsächlich ist die Entscheidung dann für Hofkirchen gefallen. Unser Sohn besucht derzeit die 4. Klasse, die Entscheidung halten wir nach wie vor für die richtige. 

Der Wechsel nach der Volksschule war nicht einfach, der Klassengemeinschaft hatte sich erst im Laufe der Jahre entwickelt. Die Klassenräume werden in den Hauptgegenständen gewechselt, für einige Schüler war die Organisation der benötigten Schulsachen eine Herausforderung - zumindest in den ersten Monaten. Das erübrigt sich mit dem nächsten Schuljahr, Hofkirchen stellt um auf die Neue Mittelschule.

20 Schüler mit mehr oder weniger Begeisterung für die Schule, ich nehme an, es war/ist nicht nur für den Klassenvorstand eine nicht immer einfache Aufgabe. Beide Klassenlehrerinnen der 4. Klassen haben Schüler in eben diesem Alter, das erhöht möglicherweise das Verständnis bzw. die Toleranzgrenze. Aber auch die anderen Lehrkräfte – teilweise kenne ich sie aus meiner Schulzeit – können die Schüler ungemein motivieren. Der Deutschlehrer kommt bei den Diktaten oder Grammatikaufgaben mit hochaktuellen Themen, nie gab es eine alte, kopierte Seite. Mit seiner Begeisterung für die österreichische Geschichte konnte er unseren Sohn anstecken, für Grammatik wird es ihm auch im letzten Jahr nur schwer gelingen – dafür kann der Lehrer aber nichts  ;-)

Auch die Englischlehrerin war vor inzwischen schon einigen Jahrzehnten meine Lehrerin, sie ist fast unverändert. Mit Nachsicht und Humor begeistert sie in Englisch und Geografie. 

Die Lehrerin in Mathematik gibt Tempo vor, ist korrekt und konnte über so manchen mathematischen Blödsinn ihrer Schüler (O-Ton) lachen - oder sich vielleicht wundern?

Die zwei Klassenvorstände organisierten die Skitage am Hochficht, Sportwoche, Wienwoche etc. – alles war sehr gut organisiert, inkl. der „passenden“ Begleitlehrer. Bei den Elternabenden wurde stets gefragt, abgestimmt und immer darauf geachtet, möglichst günstig zu organisieren. 

Ein offenes Ohr hat die Klassenlehrerin für Anliegen, Fragen etc. – für Schüler, aber auch Eltern. Ein direktes Gespräch konnte so manche Sachen klären, Anregungen wurden gerne aufgenommen.

Die Hauptschule Hofkirchen ist eine relativ kleine Schule, fast jeder Schüler kennt jeden. Für die Elternsprechtage brauchte man etwas Zeit, aber dafür konnte man sich mit anderen Eltern austauschen in der Wartezeit :-)

Die Schullaufbahn unseres Sohnes dauert voraussichtlich noch an – die Hauptschulzeit in Hofkirchen wird im Sommer vorbei sein – leider!

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