Günter, der Bücherwurm

Eine Geschichte mit „Happy End“

 

Die 3a und 3b der NMS Hofkirchen beteiligen sich im Fach Technisches Werken am Projekt "Tischlertrophy - Günter, der Bücherwurm".

 

 

Die Geschichte von Günter findest du, wenn du auf "mehr lesen" klickst!

 

 

 

 

Kevin betrat den Dachboden seiner Großmutter Maria, um nach dem Zeugnis seines Vaters Ausschau zu halten. Als er einige Schachteln wegräumte, entdeckte er plötzlich ein seltsames Gestell, das sich als Bücherregal entpuppte. Verwundert betrachtete er das raupenähnliche Ding, das so einsam und verlassen dastand. Als er die Hand danach ausstreckte, zuckte ein Blitz durch das Bücherregal durch und es begann sich zu regen.

 

Wurm:

Hallo, ich bin Günter … und ich lieeebe Umarmungen, Bücher – gaaaanz spannend -  finde ich super!

Kevin:

W…W..wer bist du?

Günter:

Du erfährst alles über mich, wenn du mit mir ein Buch über mich liest?

Kevin:

Äh, bitte nicht, das ist doch komplett altmodisch. Gibt es nicht irgendein Video auf Youkunft über dich?

Günter:

You… was?

Kevin:

Ach egal, nicht wichtig! Erzähl mir einfach etwas über dich.

Günter:

Na, gut. Dann erzähl ich dir einfach meine traurige Geschichte, die so toll begonnen hat.

Also, wie gesagt, ich lieeeebe Umarmungen, aber ich hab noch nie eine bekommen.

Geboren wurde ich 2017 nach Christus, also schon vor 50 Jahren. Viele fleißige und motivierte Schüler haben geholfen, um mich, das Bücherregal Günter auf die Beine zu stellen.

Kevin:

Was wirklich, Schüler haben dich aufgestellt? Das ist ja unglaublich.

Günter:

Nicht nur aufgestellt, die haben alles selbst gemacht, 550 Teile ausgesägt und über 1200 Löcher gebohrt.

Kevin:

Durften das Schüler damals machen, ich meine, bohren und sägen. Ist das nicht viel zu gefährlich?

Günter:

Aber nein! Das waren wirklich geschickte Jungs und Mädels! Außer, dass sie ein paar Bleistifte abgebrochen haben, ist nichts passiert. Nach vielen Stunden Arbeit war ich dann endlich fertig! Die Schüler haben sogar ihre Freizeit mit mir verbracht. Das war ein wirklich tolles Gefühl! Nur eine Umarmung habe ich auch da nicht bekommen. Schluchz!!

Kevin:

Aber warum haben die Schüler für dich sogar ihre Freizeit geopfert? Das ist doch total abartig.

Günter:

Das war nicht abartig, die wollten doch mit mir einen tollen Preis gewinnen. Diesen Preis bei der Tischlertrophy haben wir natürlich auch gewonnen. Danach kam ich in die Bücherei und wurde dort mit Büchern gefüttert. Am liebsten mag ich Krimis und Fantasy-Bücher. Weil ich mir aber nicht aussuchen konnte, was ich fressen will, bekam ich leider auch oft Tiergeschichten gefüttert, die mir aber nicht schmecken, da sie zu würzig sind.

Kevin:

Aber warum vergammelst du jetzt am Dachboden, wo du doch so berühmt warst?

Günter:

Ja, stell dir vor. Als die Bibliothekarin, Maria Huber, in Pension ging, hat sie mich einfach mitgenommen. Irgendwann bin ich dann hier auf dem Dachboden gelandet. Ich glaube, das war, als Fr. Huber dement wurde und nicht mehr wusste, dass man Bücher lesen kann.

Kevin:

Das muss dann meine Oma gewesen sein.

Ich hab eine Idee! Wie wär’s, wenn ich dich abstaube und in meinem Zimmer aufstelle. Ich könnte dir ja wieder ein paar Bücher füttern, die liegen sowieso nur herum. Dafür bringe ich dir bei, was man mit Youkunft so alles machen kann!

Günter:

Ähh.. und krieg ich dann endlich meine erste Umarmung.

Kevin:

Die kriegst du jetzt gleich, du umarmungswütiger Bücherwurm!


Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Günter (Mittwoch, 26 April 2017 11:13)

    geiles ding

  • #2

    Gunter (Sonntag, 14 Mai 2017 00:26)

    Ich bin cool