KZ Mauthausen

Beim Besuch der KZ-Gedenkstätte versuchten die Geschichtelehrer der 4. Klassen, Frau Huber, Herr Scheiblberger und Herr Weber, vor Ort Einblicke in das düstere Kapitel der heimischen Zeitgeschichte zu vermitteln.

Trotz der vielen im Vorfeld erhaltenen Informationen zeigten sich die Schüler/-innen von den Verbrechen der Nazi-Zeit schockiert.

Hier ein Text von Jana B.:

Mauthausen - ein beeindruckender Besuch und eine schreckliche Erinnerung

Am 2. April fuhren wir, die 4. Klassen, nach Mauthausen. Schon eine Woche zuvor erfuhren wir im Geschichte-Unterricht von Herrn Scheibelberger viele interessante Fakten über das KZ-Mauthausen. Als es dann soweit war, fuhren wir mit gemischten Gefühlen los. Der erste Blick auf die Überreste beeindruckte uns sehr, da wir nicht dachten, dass es eine so große Anlage sei, obwohl nur noch ein Bruchteil davon übrig ist. Dort sahen wir uns einen kurzen Film über die Geschichte des KZs an.

Nun wurden wir von unseren Lehrern durch das Lager geführt und wir erfuhren spannende Sachen. Viel Neues haben wir dort gesehen, von dem wir noch nicht einmal gelernt hatten, wie zum Beispiel die Klagemauer oder die Statue die vom berühmten Alfred Langthaler errichtet wurde.

Doch einige Sachen kamen uns auch bekannt vor, von denen wir schon einmal gehört hatten. Doch am meisten beeindruckt hat uns der Raum der Namen, dort werden allen Häftlingen ihre Namen wiedergegeben, das ist das Mindeste, was man ihnen zurückgeben kann. Nun wissen wir mehr Bescheid über das KZ Mauthausen, und es ist gut, dass jedes Jahr die 4. Klassen dort hinfahren, denn es ist Teil unserer Geschichte, von der man Bescheid wissen sollte.

Wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir in so einer guten Zeit aufwachsen, denn solche Grausamkeiten sollte niemandem mehr widerfahren. Und deswegen sollten wir alle dazu beitragen, das so etwas nicht noch einmal passiert.