Mindmap: Minnie Mouse

 

 

 

eine weitere sehr gut gelungene Mindmap:

 

Thema: "Minnie Mouse"
(erstellt von Lea Großhaupt)

 

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Mindmap zu Comic-Figur

 

 

(bemerkenswerte) Mindmap zu einer Comic-Figur
(erstellt von Katrin Praher, D-4-I)
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Willi's Schwein | Katrin Praher (D3, 1. Lgr.)

Das Schwein in Willis Garten

will endlich richtig starten,

es kauft sich einen Hut

der steht ihm wirklich gut.

 

Im Herzen regt sich's leise

,,Jetzt mach ich eine Reise".

Doch Willi sagt zu seiner Frau:

,,Morgen schlachten wir die Sau!"

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Charakterbeschreibung TIM - "Die Welle" | Nina Raab (D4 1. Lgr.)

Tim - "Die Welle"

Als wir uns im Deutschunterricht das Filmdrama „Die Welle“ anschauten, ist mir eine Person besonders aufgefallen: Tim Stoltefuss, 15 - jähriger Schüler eines Oberstufenrealgymnasiums.

Der etwa 1, 70 cm große Junge wird im Film als einsamer, eingeschüchterter Bub dargestellt: Tim trägt jeden Tag dunkle Kleidung, meist grau oder schwarz, und er wirkt eher ungepflegt. An seinem Gang erkennt man auch, dass der Bub so wenig wie möglich auffallen will. Den Kopf gesenkt, die Augen zu Boden gerichtet, schleicht er von Klasse zu Klasse. Sein dichtes brünettes Haar trägt er kurz geschnitten, was burschikos wirkt. Seine negative Einstellung zum Leben erkennt man an seinen groben Gesichtszügen und ausgeprägten Falten auf seiner Stirn. Buschige Augenbrauen, dunkle eng zusammenstehende Augen und eine relativ große Nase vermitteln einen ernsten Eindruck. Nicht zu übersehen sind seine überdurchschnittlich großen Ohren und sein kantiges Gesicht. Ein weiteres besonderes Merkmal sind seine Sommersprossen, die über das ganze Gesicht verteilt sind.

Tim scheint wirklich alleine in seinem Leben zu stehen, denn er hat keine Freunde und auch zu Hause bekommt er keine Aufmerksamkeit. Anfangs tut er alles, um Freundschaft zu erfahren, indem er Drogen an Punks verschenkt, um die vermeintliche Geborgenheit, die er nirgends bekommt, zu erhalten. Sobald das Experiment seines Lehrers Rainer Wenger initiiert, ist Tim engagiert und versucht mit allen Mitteln, Anerkennung von seinen Mitschülern zu erlangen. Er blüht förmlich auf, als er erkennt, ein Teil von etwas zu sein. Wie schon erwähnt, ist der Zusammenhalt der Welle eine völlig neue Erfahrung für den Jungen, der sonst so alleine und verwahrlost wirkt. Doch als das Experiment „Die Welle“ beendet wird, brennt bei Tim eine Sicherung durch. An seiner Mimik lässt sich erahnen, dass der Bub tief verzweifelt und enttäuscht ist und ihm der Boden unter den Füßen weggezogen worden ist. Aufgrund des Aus‘ der Welle sieht Tim keinen anderen Ausweg, als sich zu erschießen.

An Tims Taten und an seinem Wesen erkennt man, dass die schlechten Erfahrungen, die er in seinen jungen Jahren schon durchlebt hat, tiefe Narben hinterlassen haben. 

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"Die Gestalt im Nebel" | Maximilian Gabriel (D2, 1. Lgr.)

„Möchtest du mit mir heute im Wald einen Christbaum holen?“, fragte mich mein Papa an einem nebeligen, kalten Wintertag. Darauf hin antwortete ich: „Aber natürlich, es dauert doch nur noch vier Tage bis Weihnachten.“ Blitzschnell sprang ich auf, zog mir einen Anorak, Handschuhe, warme Stiefel und eine Haube an und wir konnten los gehen.

Als wir am Waldrand ankamen, erschien mir der Wald völlig fremd und unheimlich, da wir viele Eulen und das Pfeifen des Windes hören konnten. Erst wollte ich gar nicht weitergehen, doch die Neugierde überkam mich und ich stapfte mit meinem Papa hinein. Im Wald konnten wir wegen des Nebels nicht viel erkennen und es fiel uns sehr schwer, die Orientierung zu behalten. Der Sturm wurde immer schlimmer und langsam bekam ich es mit der Angst zu tun.  „Ach Maxi!“, dachte ich mir, „Papa ist doch bei dir.“ Dann wurde es aber erst richtig schlimm, als es auf einmal zu schneien begann. Je weiter wir in den Wald vordrangen, umso dichter und unheimlicher wurde er, und als ich mich einmal umdrehte, war Papa plötzlich weg. 

„Papa! Papa! Papa! Wo bist du?“, schreie ich laut. Auf einmal wird es ganz still um mich, ich höre nur noch meinen Atem und mein Herz, das wie wild schlägt. Ich suche weiter nach ihm, vergebens, ich bin zu erschöpft, um weiter in dem kniehohen Schnee zu stapfen. Aber was soll ich sonst tun? Deshalb marschiere ich weiter. Ich bin am Ende meiner Kräfte und will nur noch liegen bleiben, als plötzlich ein Schatten im Nebel auftaucht. Näher und näher bewegt sich der Schatten in meine Richtung. Mir wird mulmig zu Mute, ein Schauer läuft mir über den Rücken: „Ist es jetzt mit mir vorbei?“,schießt es mir durch den Kopf. Wie ein Nichts fühle ich mich: allein im Schnee und nun auch noch diese dunkle Gestalt. Zwei funkelnde Punkte starren mit an. Tränen quellen aus meinen Augen, ich kann nicht mehr hinschauen. Auf einmal dringen merkwürdige Geräusche an mein Ohr. Langsam schaue ich auf und vor mir steht ein Reh. 

„Haha!“, ich brach in schallendes Gelächter aus, und vergesse sogar für kurze Zeit, dass mein Papa verschwunden war. „Maxi!“, rief eine vertraute Stimme. „Papa? Bist du das?“, fragte ich, während ich mich umdrehte. Und es war auch mein Vater, dem ich gleich in die Arme fiel und flüsterte: „Ich dachte, dass ich dich verloren habe.“ Darauf erzählte er mir, dass er sich kurz umgedreht hatte und ich dann verschwunden war.

Aber ich war nur froh, dass wir einander wieder gefunden hatten. 

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"Von Angst getrieben" | Katrin Praher (D2, 1. Lgr.)

,,Komm doch, " meinte Opa Hans und öffnete die Tür. ,, Ich komm schon, " rief ich und raste die Treppe hinunter. ,,Schnell noch die Winterjacke an und dann ab nach draußen ," dachte ich und schlüpfte in die Stiefel.

Weil mein Vater krank war und meine Mutter keine Zeit hatte, stiefelte ich mit meinem Opa in den Wald, um eine schöne Tanne für Weihnachten zu besorgen .Der Schnee war schon so hoch, dass er knapp unter meine Winterstiefel reichte. Am Himmel hingen schwere, dunkle Wolken. Aber weil in ein paar Tagen Weihnachten war, konnten wir nicht länger warten. Also stapften wir bis zu einem großen Wald, den ich vorher noch nie gesehen hatte. Er war ziemlich dicht und dunkel, mich befiel ein mulmiges Gefühl. ,,Aber ich bin ja nicht alleine, also brauchte ich keine Angst zu haben", redete ich mir leise zu. Wir marschierten also in den finsteren Wald und sahen viele große Bäume, aber keiner war für einen Christbaum passend. Opa meinte: ,, Tiefer im Wald sind kleinere Bäume!" Trotz meines unangenehmen Gefühls trottete ich hinter ihm her. Der Wald war ziemlich groß und Opa schlug vor: ,, Ich gehe in diese und du in die andere Richtung. Ich widersprach ihm nicht, also marschierte ich nach rechts und er nach links. Ich stapfte durch den tiefen Schnee und konnte aber keinen kleinen Baum finden. Mittlerweile wurde es immer nebliger und düsterer. Meine Knie schlotterten schon ein wenig und ich war müde und jetzt fing es auch noch zu schneien an.

,,Jetzt will ich wieder zu Opa", denke ich und kehre um. Der Schnee reicht schon fast bis zu meinen Knien und es ist Kräfte raubend sich durchzukämpfen. Ich versuche zu laufen, schneller zu sein. Doch es klappt nicht sonderlich gut und raubt mir meine Kraft. Aber was bleibt mir anderes übrig? Die Verzweiflung treibt mich weiter. Nichts kommt mir bekannt vor, alles scheint fremd. Die Bäume kommen mir wie dunkle Gestalten vor, die Äste wie Hände, die nach mir greifen. Der Wind wird stärker, der Nebel dichter, der Schnee höher. Mein Herz pocht laut und ich bin den Tränen nahe. Aus Leibeskräften schreie ich: „Opa, Opa, Opa!" Doch meine Stimme wird durch den starken Wind gedämpft und mir kommt es vor, als würde sie der Wald verschlingen. Hilflos und erschöpft sinke ich heulend im Schnee nieder. Wie ein Häufchen Elend fühle ich mich, verlassen und klein. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Zaghaft blicke ich mich um. Eine dunkle, große Gestalt kommt auf mich zu. Augenblicklich richte ich mich auf und beginne zu rennen. Meine Beine scheinen wie von selbst zu laufen von der Angst getrieben. Doch ich spüre die Gestalt schon hinter mir. Eine große, kalte Hand packt mich an der Schulter. Ich zucke zusammen und schließe die Augen. ,,Jetzt ist alle aus", denke ich. Mein Herz scheint stillzustehen. Alles um mich verschwimmt. Ein Windhauch streift über meine Wange. Und plötzlich diese vertraute Stimme. 

Ich drehte mich um und blickte in braune, klare Augen. Mein Kopf begann wieder zu klar zu werden und ich falle in Opas Arme. Dieses Abenteuer werde ich sich nicht vergessen.

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"Verloren im Wald" | Spannend erzählen (Irina Schlagnitweit)

„Willst du mit in den Wald gehen und einen Christbaum aussuchen?“, begrüßte mich mein Opa an einem nebeligen Adventsamstag. „Ja!“, rief ich und voll Freude sprang ich auf und zog mir meine neue grüne Schijacke, meine warmen Stiefel, eine Haube und ganz warme Handschuhe an. Opa holte währenddessen Werkzeug aus der

Garage und dann ging´s auch schon los.                                                                                  

Es war nicht sehr weit bis zum Wald und darum hatten wir bald unser Ziel erreicht. Im Wald herrschte unheimliche Stille, außer ein paar Blättern, die im Wind raschelten. Mein Opa und ich mussten ein kurzes Stück gehen, bis wir eine schöne große Tanne gefunden hatten. Sie trug dichte Nadeln und war saftig grün. Als ich mich etwas umschaute und die anderen mächtigen Bäume bestaunte und mich dann wieder umdrehte, war plötzlich mein Opa verschwunden. Das Gefühl des Alleinseins lässt mich erstarren! Meine Hände werden schweißnass und ich zittere am ganzen Körper. „Opa?“ „Opa, wo bist du?“, rufe ich mit bebender Stimme durch den Wald. Doch es kommt keine Antwort. Mehrmals versuche ich es, doch vergeblich. Ich muss die Tränen, die hinter meinen Augen vorzudringen drohen, zurückhalten. „Was soll ich tun?“, überlege ich. Wieder versuche ich zu schreien. Doch ich bekomme keinen Ton heraus. Ich suche die Gegend ab. Doch meine Augen erblicken nichts und niemanden, bis auf…. eine Gestalt. Starr vor Schreck bleibe ich stehen. Mir läuft es eiskalt über den Rücken und ich überlege fieberhaft, was ich machen soll.

Wegrennen scheint die beste Lösung zu sein. Und schon rase ich los. Mir kommt es so vor, als hörte ich Schritte hinter mir. Als ich mich umdrehe, sehe ich jedoch niemanden mehr. Ich habe mich getäuscht. Erleichtert bleibe ich stehen. Doch dann packt mich doch die Neugierde und ich schleiche mich an den Platz, wo ich die Gestalt zum letzten Mal gesehen habe. Als ich dort angelangt war, brach ich in schallendes Gelächter aus. Die Gestalt, vor der ich geflüchtet war, war nichts anderes als ein Reh, das jetzt erschrocken zwischen den Bäumen verschwand. 

Mein lautes Lachen hörte auch mein Opa, der mich schon überall gesucht hatte. Als wir uns wieder gefunden hatten und ich ihm mein Erlebnis schilderte, lächelten wir und einigten uns: „Das Christbaum holen war ein richtiges Abenteuer!“

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Buchrezension | Nina Raab (4b, 1. Lgr.)

Buchempfehlung von Nina Raab:

Gudrun Pausewang "ADI. Jugend eines Diktators"

 

Veröffentlichung im Jahre 1997 in der Ravensburger

Jungen Reihe im Ravensburger Buchverlag

  

Dieses Sachbuch handelt von der Jugend Adolf Hitlers. Viele Erlebnisse oder Taten, die „Adi“ in seiner Jugend erlebte, werden in diesem Buch beschrieben. Auch von

seinen eigenartigen, unsympathischen Charaktereigenschaften und seinem teilweise unmöglichen Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen, besonders den Juden und Ausländern, ist die Rede. Der Autorin, Gudrun Pausewang, gelingt es, mit nur wenigen oder zum Teil erfundenen Dokumenten so dicht wie möglich an den Fakten zu bleiben und seine ganze Jugend ausführlich von seinem 16. – 20. Lebensjahr zu schildern.

  

Adolf Hitler, 1889 geboren, stammt aus einer normalen Familie in Österreich, Linz. Sein Vater Alois Hitler übt den Beruf als Zollbeamter aus und seine Mutter Klara Hitler ist Hausfrau.

Neben 4 verstorbenen Kindern bleiben nur Adi und seine jüngere Schwester Paula übrig. Da Adi der Ältere ist, bereitet ihn sein Vater schon auf die Berufswelt vor und redet ihm ein, Zollbeamter, ganz nach ihm, zu werden. Doch Adi weiß genau, aus ihm würde viel mehr werden. Er hat eine große Leidenschaft für das Malen von Gebäuden oder Aquarellen.

Schon in seiner Volksschulzeit weiß der kleine Adi, dass er anders als alle anderen ist.

Adi ist ein Einzelgänger und hat keine Freunde. Er sieht sich selbst gerne in der

Führerrolle und lässt sich von anderen, sprich Lehrern, nichts sagen. Adi hasst die Schule abgrundtief, deswegen bricht er diese auch ein paar Jahre später ab und lungert von diesem Zeitpunkt an nur zu Hause herum und liegt der Mutter auf der Tasche. Inzwischen ist auch sein verhasster Vater gestorben, das war Adis Glück, denn dieser hätte diese Faulheit nie erlaubt.

Tagsüber liest er Bücher über Richard Wagner und über andere berühmte Künstler und abends besucht er Opern von Wagner. Eines Tages trifft er auf einen gleichaltrigen Jungen namens August Kubizek („Gustl“) und freundet sich mit ihm an, jedoch wieder nur, um von jemandem bestätigt zu werden. Gustl hört sich gerne Adis Pläne an und stimmt jeder seiner Behauptungen zu.

Linz ist ab seinem 18. Lebensjahr viel zu klein für ihn geworden und er zieht deshalb in der Hoffnung, dort in einer Kunstakademie aufgenommen zu werden, nach Wien. Sein Plan geht nicht in Erfüllung, doch Adi verschweigt seine Ablehnung an der

Akademie seiner Mutter und lebt weiter in einem gemieteten Zimmer. Doch als Adi erfährt, dass seine geliebte Mutter im Sterben liegt, reist er sofort nach Linz und verbringt die letzten Tage bei ihr, Paula und der Hannitant, seiner Tante. Nach der Beerdigung lässt er Paula bei Verwandten zurück und reist wieder nach Wien. Kurze Zeit später kommt sein „Freund“ oder besser gesagt Zuhörer nach und beide leben gemeinsam in einem Zimmer. Während Gustl sehr erfolgreich ist, lebt Adi nur in den Tag hinein. Adi gönnt Gustl seinen Erfolg nicht und zieht deshalb in ein anderes Zimmer. Die meiste Zeit verbringt er in Cafés oder in Bibliotheken, doch das kann er sich bald nicht mehr leisten. Er verdient kein Geld und wird somit zu einem Obdachlosen, der nachts draußen in der Kälte schlafen muss.

  

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ausgezeichnet gefallen und ich kann es nur an geschichteinteressierte junge und ältere LeserInnen empfehlen, denn in dem Buch „Adi, die Jugend eines Diktators“  wird genau geschildert, wie Adolf Hitler seine jungen Jahre verbracht hat. Der Inhalt ist sehr spannend formuliert. Auch das Design des Buches gefällt mir gut. Besonders die Kommentare der Zeitgenossen und Mitmenschen Hitlers gehen unter die Haut.  Leider kann ich manche Zeilen sinngemäß nicht ganz nachvollziehen

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